Zunächst wollte es Conor Oberst beim stillen Konzert-Boykott belassen, nun erhebt er doch die Stimme. Der Sänger von Bright Eyes organisiert in seiner Heimatstadt Omaha ein Benefiz-Konzert. Mit ihm möchte er gegen das neue Einwanderungsgesetz im Bundesstaat Arizona kämpfen.
Ursprünglich hatte sich Oberst mit Kollegen wie Kanye West, Rage Against The Machine und Maroon 5 darauf verständigt, Arizona auf Konzerttourneen künftig zu ignorieren. Offenbar ist ihm das nicht Protest genug und so veranstaltet er am 31. Juli das Concert for Equality in Omaha.
Das gerade verabschiedete Einwanderungsgesetz sieht vor, dass Polizisten dazu befugt sind, bei Verdacht illegalen Aufenthalts Bürger festzunehmen. Oberst und Co. befürchten eine Welle willkürlicher Verhaftungen.