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    18.09.1998 U2 18.09.1998

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  • Snow Patrol
    09.09.2003 Snow Patrol 09.09.2003

    Snow Patrol

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    09.09.2003

    Snow Patrol

    Snow Patrol

    Snow Patrol haben bereits einmal bewiesen, was in ihnen steckt. Vor gut zwei Jahren wurde ihre unvergessene Hymne über Liebe und Verlangen, "Run", veröffentlicht und katapultierte das Album "Final Straw" auf Platz drei der Albumcharts. Nachdem sie zu jenem Zeitpunkt bereits zehn Jahre als Band existiert hatten, war es die Kombination von Selbstbewusstsein, harter Arbeit und ihrer mitreißenden Mixtur aus verzerrtem britischem Rock und US-Alternative Gitarren-Pop, die Snow Patrol an die Spitze brachte.

    Gary Lightbody, seines Zeichens Sänger und Chef-Songwriter von Snow Patrol ist überzeugt, dass sich das Publikum seiner Band fast so fühlt, als sei es mit der Band befreundet. Der Beweis für seine These ist das Album "Eyes Open" - denn es ist eine Ansammlung von Songs geworden, die sämtliche Versprechen des Vorgängers "Final Straw" einlöst und sogar übertrifft. Ohne Frage ist "Chasing Cars" der atemberaubendste Track des Albums, in dem zugleich auch der innere Geist von "Eyes Open" liegt. Vielleicht liegt das auch an der Botschaft dieses Songs, denn laut Lightbody ist es "das reinste und aufrichtigste Liebeslied", das er je geschrieben hat.

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    26.08.2007 Amy Macdonald 26.08.2007

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Def Leppard Eyecatcher 2008

Biografie

  • Def Leppard | Def Leppard 17.04.2008 | Def Leppard - „Songs From The Sparkle Lounge“
    DEF LEPPARD
    Neues Album: „Songs From The Sparkle Lounge“ (VÖ: 25.04.2008)


    „Def Leppard ist eine Rock-Band – keine Metal-Band! –, die eingängige Songs schreibt.“ – Phil Collen

    „Schon vor sehr langer Zeit wurde mir klar, dass ich lieber Marc Bolan sein würde als
    Bob Dylan.“ – Joe Elliott

    Unglaublich, aber wahr: Es sind tatsächlich schon knapp dreißig Jahre vergangen, seit mit „On Through The Night“ das Debütalbum von Def Leppard in die Läden kam. Die entsprechend lange Geschichte dieser Band – von ihren verhaltenen Anfängen in Sheffield bis zum rasanten Aufstieg zu einer der größten Bands der Welt, die mit „Pyromania“ und „Hysteria“ zwei der meistverkauften Alben aller Zeiten aufgenommen hat – ist mit unzähligen Artikeln, etlichen Biografien und sogar einem Film zur Genüge dokumentiert. Def Leppard haben in den vergangenen drei Jahrzehnten so gut wie jeden Preis gewonnen und jede erdenkliche Auszeichnung in Empfang nehmen dürfen, die Musiker überhaupt gewinnen können; und sie zählen darüber hinaus zu den ganz wenigen Bands (neben Led Zeppelin, Pink Floyd, U2 und The Eagles), die gleich zwei Diamond-Awards verliehen bekommen haben – die wohl größte Auszeichnung überhaupt, schließlich wird ein Diamond-Award erst bei zehn Millionen verkauften Einheiten verliehen. Im Verlauf ihrer einzigartigen Karriere, die sich gleichermaßen durch unvergleichliche Erfolge und echte Tragödien auszeichnet, hat sich die Band, bestehend aus Joe Elliott (Gesang), Phil Collen (Gitarre), Vivian Campbell (Gitarre), Rick „Sav“ Savage (Bass) und Rick Allen (Schlagzeug), immer wieder neu erfunden und zusammengerauft, und so haben sie schließlich auch viele ihrer Zeitgenossen überdauert. Dieses Jahr melden sich Def Leppard nun mit ihrem neuen Album „Songs From The Sparkle Lounge“ zurück.

    „Wir haben vieles durchgestanden und uns nun darum bemüht, vollkommen neue Musik zu schreiben“, so die klare Ansage von Joe Elliott.

    Obwohl es sich beim kommenden „Sparkle Lounge“-Album um ihre erste LP mit neuem Material seit dem Jahr 2002 handelt, waren sie in der Zwischenzeit keinesfalls untätig: Anstatt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, haben Def Leppard eine ungemein erfolgreiche Compilation-Serie veröffentlicht („Best Of“ und „Rock of Ages“) und mit „Yeah“ endlich das Tribute-Album aufgenommen, das Joe Elliott schon seit Anfang der Achtziger geplant hatte. Im Jahr 2006 war es dann soweit.

    Elliotts Idee war es, sich noch einmal musikalisch vor denjenigen Bands und Songs zu verneigen, die Def Leppard in ihren Anfangstagen geprägt haben; folglich spielten sie für „Yeah“ Coverversionen von Bowie, The Kinks, David Essex, Roxy Music oder auch Blondie ein. Obwohl bei der Arbeit an einem derartigen Album zwangsläufig reichlich Nostalgie mitschwingt, sollte sich „Yeah“ auch in anderer Hinsicht als überaus wichtiger Moment in ihrer Karriere entpuppen, wie Collen berichtet: „Das wichtigste am `Yeah´-Album war, wie sehr wir uns plötzlich wieder für die Musik begeistern konnten. Die Platte zeigte uns, wo wir eigentlich herkommen und wie alles bei uns anfing. Zugleich hat die Arbeit an den Coversongs auch unsere Arbeit am `Sparkle Lounge´-Album sehr stark beeinflusst.“

    Wie nicht anders zu erwarten, erreichte auch „Yeah“ im Handumdrehen Platinstatus, wobei mit „No Matter What“ (Original von Badfinger) und „Rock On“ (Original von David Essex) auch zwei Hitsingles auf dem Album vertreten waren. Laut Joe hatten diese beiden Hits deutliche Auswirkungen auf alles, was danach kommen sollte: „Für mich war der Erfolg dieser Singles wirklich das Größte, weil es sich dabei um Songs handelt, die in den Staaten alles andere als bekannt sind!

    Auch wenn Def Leppard nie ganz untergetaucht sind, gab es gegen Mitte der Neunziger doch eine Phase, in der sie beinahe Opfer von heftigen Umwälzungen in der Musiklandschaft geworden wären: Die Grunge-Welle sorgte zu dieser Zeit dafür, dass viele ältere Rockbands plötzlich aus dem Rennen waren, und Def Leppard versuchten diesem Trend mit dem Album „Slang“ (1996) entgegenzuwirken. Klanglich schlugen sie daher eine völlig neue Richtung ein, und selbst wenn die Verkaufszahlen relativ solide waren, konnte „Slang“ doch nicht die Erwartungen erfüllen.

    „Ich hatte eigentlich immer den Eindruck, dass wir mit unseren Platten genau ins Schwarze treffen, aber dann gab’s auch Zeiten, da war unser Timing einfach miserabel“, setzt Collen an. „Wäre `Slang´ zum Beispiel zwei Jahre nach `Hysteria´ erschienen, dann hätte alles ganz anders ausgesehen. Es hätte bestens funktioniert! Stattdessen haben wir einfach zu lange gewartet, und schon war in den Staaten eine ganz andere Sache angesagt: Nirvana traten auf den Plan, was fantastisch war, weil sie all die schrecklichen Hair-Metal-Bands verdrängten, aber leider hatte irgendjemand auch uns in diese Kategorie gesteckt – und auch wir waren weg vom Fenster! (lacht) Richtig schlimm wurde es dann, als die Leute einem öffentlich `Ihr seid total mies´ zuriefen. Oder wenn die Leute, die unsere Alben kauften, plötzlich nur noch mit braunen Papiertüten aus den Läden kamen – schließlich konnte man sich damit nicht sehen lassen!“ (lacht)

    Doch selbst an diesem Punkt ihrer Karriere verkauften Def Leppard noch genug Alben (wenn auch in braunen Papiertüten), um weitere Gold- und Platin-Auszeichnungen zu bekommen. Und als sie im Jahr 2002 dann „X“ veröffentlichten, war die Grunge-Welle auch schon so gut wie ausgerollt. Wieder einmal hatte sich die gesamte Musiklandschaft verändert; doch eine Regel galt auch jetzt noch: Die Leute wollten ordentlichen Rock’n’roll hören.

    Elliot berichtet, dass „sich die Szene mit dem Tod von Kurt Cobain schlagartig veränderte. Mir taten die Kids der Neunziger an diesem Punkt fast schon ein bisschen leid, denn abgesehen von Pearl Jam, hatten all ihre Helden die Sache komplett in den Sand gesetzt. Nichts war davon übrig geblieben. Und dann sahen wir plötzlich immer mehr jüngere Leute bei unseren Konzerten, Kids in Nirvana-Shirts, die unseren Sound mal antesten wollten. Als wir die `X´-Tour absolviert hatten, war es für uns an der Zeit, das nächste Level zu erreichen.“

    Womit wir im Hier und Jetzt wären: Def Leppard haben das nächste Level angepeilt und melden sich mit ihrem bis dato stärksten Album zurück. „Songs From The Sparkle Lounge“ ist ein überaus eklektisches Album, das durch seine enorme stilistische Bandbreite einerseits genau den aktuellen State of Mind der Band beschreibt, während die von den Aufnahme-Sessions zum „Yeah“-Album inspirierten Songs zugleich viel spontaner und unvermittelter klingen.

    Warum aber dieser seltsame Titel?

    „Die `Sparkle Lounge´ ist ein Teil von unserem Backstage-Bereich, den unsere Crew für uns aufgebaut hat“, erklärt Collen. „Auf Tour kamen wir jede Nacht an diesen Punkt, an dem die Crew-Mitglieder uns sagten: `Hey, Jungs, wenn ihr noch ein bisschen proben wollt oder so – die „Sparkle Lounge“ ist bereit!´ Wir hatten das Angebot nie wahrgenommen, aber als `Yeah´ dann im Kasten war und wir Pläne für unser neues Album schmiedeten, sagte irgendwann wieder einer: `Warum spielt ihr nicht ein paar Songs in der „Sparkle Lounge“?´ Was wir dann auch taten – und es war der perfekte Ort für die Arbeit an den neuen Songs.“

    Anders als frühere Alben von Def Leppard, die in der Regel unter Anleitung von Überproduzent Robert John „Mutt“ Lange in äußerst strukturierten Bahnen entstanden waren, ging es bei den Aufnahmen für „The Sparkle Lounge“ viel entspannter und spontaner zu. Unterstützt von Toningenieur Ronan McHugh, übernahm die Band dieses Mal selbst die Rolle des Co-Produzenten.

    „Einen Großteil der Songs hatten wir schon auf Tour geschrieben“, sagt Elliott, „und zwar als wir mit Journey unterwegs waren. Als wir dann ins Studio gingen, kannte ich die Stücke schon perfekt auswendig. Früher lief das immer ganz anders ab: Auf `Pyromania´ und `Hysteria´ sind z.B. Songs, für die ich erst am Vormittag den Text geschrieben hatte und dann am Nachmittag im Studio stand, und manchmal hatte ich große Probleme, mir den Text zu merken. Wir waren dieses Mal also um einiges besser vorbereitet. Da ich zuvor noch nie auf Tour an neuen Songs gearbeitet hatte, war die ganze Herangehensweise komplettes Neuland für uns.“

    Die erste Singleauskopplung zum neuen Album ist zugleich der erste Song, den die Band aufnahm: Das Stück „Nine Lives“, für das Def Leppard mit Country-Superstar Tim McGraw einen überraschenden Kollaborationspartner gefunden haben. Die Idee für diese Zusammenarbeit kam den Bandmitgliedern nachdem McGraw, der wie Faith Hill eingeschworener Leppard-Fan ist, im legendären Hollywood Bowl auf die Bühne gekommen war, um mit der Band „Pour Some Sugar On Me“ zu spielen.

    „Ja, das ist definitiv ein ganz anderes Paar Schuhe, und damit meine ich jetzt keine Cowboy-Stiefel“, scherzt Elliott. „Unzählige Male haben wir im angetrunkenen Zustand irgendwelche Abmachungen mit Bands wie Judas Priest oder UFO getroffen; immer wieder versprachen wir uns, `dass wir irgendwann mal zusammen an ein paar Stücken arbeiten´ würden. Aber am nächsten Morgen waren diese Abmachungen schon wieder vergessen. Nicht so bei Tim McGraw: Er sagte, er würde gerne mit uns ins Studio gehen, und das taten wir dann auch. Tim stand auf der Matte, als wir ihn brauchten, und dafür werde ich ihm immer dankbar sein.“

    Während Collen die erste Single als „Country-Version von AC/DC, die einen Song der Rolling Stones spielen“ beschreibt, zeugt „Nine Lives“ schon sehr deutlich von dem eklektischen Ansatz, den sie auf der gesamten „The Sparkle Lounge“-LP verfolgen. Was man hier zu hören bekommt, ist die Art von Rock’n’roll des neuen Jahrtausends, wie nur Def Leppard sie präsentieren können. „Wir haben uns klanglich in so viele unterschiedliche Regionen bewegt, dass für jeden etwas dabei ist“, meint Elliott. „Der Song `C’mon, C’mon´ von Sav ist z.B. ein astreines Glam-Rock-Stück. Dann gibt es `Hallucinate´ von Phil, was meines Erachtens klassischer Leppard-Sound ist. `Bad Actress´ stammt aus meiner Feder, und es ist wohl der mit Abstand schnellste Song, den wir je geschrieben haben. Und dann wäre da noch Vivians `Cruise Control´, das von den Unruhen im Nahen Osten handelt. Unser Plan war, eine Reihe von Songs zu schreiben, die gemeinsam das einfangen, was uns im Jahr 2008 bewegt – hoffentlich folgen uns die Fans auf diesen Trip.“

    Und was für ein Trip dieses Album geworden ist!

    Wenn dieser Text verschickt wird, werden Def Leppard schon wieder auf Tour sein und das tun, was sie am besten können: einzigartige Live-Shows in riesigen Arenen spielen, laut und rockig und so unfassbar eindrucksvoll, dass ihre Fans seit drei Jahrzehnten nicht genug davon bekommen können. Während sie in den USA von Styx und REO Speedwagon begleitet werden, sind in Europa Gigs mit Whitesnake und Black Stone Cherry geplant. Was Tickets für diese Shows betrifft, könnte es allerdings jetzt schon ziemlich eng werden...

    „Es war die Angst vor der Bandauflösung, die uns all die Jahre zusammengeschweißt hat“, gesteht Elliott abschließend. „Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was wir dann mit unserem Leben anfangen würden. Wir machen schon so lange zusammen Musik, sind mit so viel Energie bei der Sache, dass an Aufhören gar nicht zu denken ist. Ich wüsste echt nicht, wie das funktionieren sollte. Ein Glück, dass wir auch gar nicht aufhören wollen.“


    --- Peter Makowski

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